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MRSC GUNSKIRCHEN
….früher zur Rennstrecke zu fahren, um einerseits am Regensetup zu arbeiten und andererseits die Motorenprobleme in den Griff zu bekommen. Das Wetter am ersten Tag war dann besser als vorhergesagt und auch der Motor lief inzwischen besser, obwohl immer noch nicht optimal. Nach verschiedenen Test, die zwischenzeitlich auch in die falsche Richtung gingen, haben wir es am Montag abend tatsächlich geschafft und den Motor zum Laufen gebracht. Ich konnte zwar aufgrund der Testsituation noch nicht wirklich an meinen Rundenzeiten arbeiten, aber dennoch mit dem guten Gefühl, dass der Motor läuft in den nächsten Tag gehen. Der Renntag war dann fast wie vorhergesagt. Tiefe Temperaturen um die 5°C und zwischenzeitlich immer wieder Regenwolken die uns auch zwischenzeitlich leichten Regen bescherten. Die freien Trainings und auch das Qualifying waren aber spannend und schnell. Thomas R. und ich haben uns ständig verbessert und lagen abwechselnd vorn. Beim Qualifying konnte ich dann schließlich eine Zeit von 2:29 rausfahren und hatte mir damit die 2. Startposition gesichert. Vor dem Rennen wurde es dann nochmal kurz dramatisch, da wir nicht wussten ob Regenreifen oder doch Semislicks die bessere Wahl sind. Kurzentschlossen haben wir dann die 2.FZ mit Regenreifen bestückt um auf die Eventualität vorbereitet zu sein. Danke hier auch speziell an Joe und Norbert für euren Einsatz. Das Rennen war dann eine sehr schnelle, spannende, riskante und letztendlich knappe Geschichte. Der Start war mir sehr gut gelungen und ich konnte in Führung liegend in die erste Kurve einbiegen und in den ersten Runden eine Abstand zu meinen Verfolgern rausfahren. Doch dann haben ein böser Rutscher und ein Verbremser meinen Vorsprung verschwinden lassen. Von da ab ging es so richtig zur Sache und es folgten unzählige Überhol- und Gegenüberholmanöver. In der letzten Runde bin als Zweiter über Start-Ziel und habe dann nochmal einen Versuch gestartet vorbeizukommen, dieser wurde aber nicht mit der Führung, sondern mit einem Megarutscher belohnt, der nur mit viel Glück (und Können) nicht zu einem bösen Highsider mutiert ist. Ich konnte dann nur noch mit wenigen Zehntelsekunden Abstand den 2.Platz belegen, bin darüber aber mehr als glücklich. Damit bin immer noch Führender in der Classic Superbike Challenge – Legends und habe ein unversehrtes Bike das endlich rund läuft! Schnelle und sportliche Grüße Euer Christian
Bericht von Kren Christian - Brünn