.
10.1.2020  45. MRSC-Generalversammlung Der MRSC Gunskirchen stellte sich neu auf! Bei der 45. Generalversammlung des MRSC Gunskirchen, die am 10. Jänner 2020 im Clublokal Schmöller stattfand, wurde es amtlich: Obmann Karl-Heinz Grünauer trat nach 17 Jahren von seiner Funktion als Clubobmann des Motorrad-Sport-Clubs Gunskirchen zurück. Bei seiner Abschiedsrede gab es noch ein Resümee über die vergangenen arbeits- und ereignisreichen Jahre beim MRSC. Als er vor 17 Jahren zum Obmann gewählt wurde, übernahm er die verantwortungsreiche Aufgabe, einen 1968 gegründeten Club von damals 75 Mitgliedern zu führen und das Vereinsleben gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen zu gestalten. Dass man in so große Schuhe erst hineinwachsen muss, blieb auch ihm nicht erspart und so erzählte er schmunzelnd über das eine oder andere kleine Missgeschick aber auch über die vielen positiven Highlights und Entwicklungen aus seiner Laufbahn als Vereinsobmann.  Mittlerweile zählt der MRSC knapp hundert Mitglieder und ist weit über die Ortsgrenzen bekannt und beliebt. Auch weibliche Mitglieder finden sich bei den regelmäßigen Clubabenden, welche jeden 2. Freitag im Monat im Gasthaus D`Schmöllern stattfinden. Neben Obmann Grünauer legten auch noch weitere Vorstandsmitglieder nach teils langjähriger Funktion im Vorstand, ihr Amt zurück:  Schriftführer Josef Söllner und sein Stellvertreter Josef Riepan Kassier-Stellvertreter Johann Krennmair und auch Sportwart-Stellvertreter Christian Miggisch. Mit der anschließend bei der 45. Generalversammlung durchgeführten Neuwahl stand dann der neue Vorstand des MRSC-Gunskirchen für die nächsten zwei Jahre fest: Als neuer Obmann wurde Dieter Fleischer gewählt, sein Stellvertreter ist Harald Höglinger. Die Funktion der Schriftführerin übernahm Elke Stoiber-Uranic, Peter Schulze ihre Vertretung. Als Kassier wurde Christoph Wambacher wiederbestellt, die Stellvertretung übernimmt künftig Karl-Heinz Grünauer. Die Funktion als Sportwart bekleidet Heinz Lindner, seine Vertretung übernimmt Markus Helfert. Mit neuem Personal und frischem Elan wünschen wir dem künftigen Vorstand des MRSC-Gunskirchen viel Erfolg für die Herausforderungen der Zukunft!      
  7.2. - 9.2.2020 Impressionen von der Moto-Austria Messe Wels             Auf Einladung von PSV-Wels durften wir eine sehr reichhaltige Auswahl von Classic Rennmaschinen an ihrem Messestand zeigen.Einen großen Dank an unsere MRSC-Clubkollegen, die uns insgesamt 12  Motorräder inklusive Zustellung und Abholung zur Verfügung gestellt haben. Danke auch an Markus Helfert, Harald Höglinger, Elke Stoiber-Uranic und Heinz Grünauer, die mit mir am Messestand mitgeholfen haben. Der Besucheransturm war an allen Tagen enorm und das so viele Clubkollegen kamen, zeigte uns, dass sich der Aufwand jedenfalls gelohnt hat. Wir konnten auch einige Kontakte knüpfen und prominente   Besucher begrüßen. Da waren Gustl Auinger, Klaus Klaffenböck, Horst Saiger, Maxi und Andi Kofler, Manfred Yeti Wechselberger, unser Sidecar Pilot Peter Kimeswenger sowie Uwe Sattler und Michi Grabmüller, MaxCenter Boss Egbert Holz und viele mehr. Als besonderes Highlight war die auf der Honda CBR Cup- maschine sitzende Puppe mit dem Originalleder von Monika Aschermayr als Werbeträger für die Präsentation des Honda-Cup Buches beim Meet & Greet im Motorradmuseum Vorchdorf am 16. Mai 2020. Bericht von Dieter Fleischer   Weitere Bilder von der Moto Austria gibt es hier zu sehen!
26.1.2020 Weißwurstessen beim Martschin     Im Rahmen des MRSC-Stammtisches gab es wieder das alljährliche Weißwurstessen beim Martschin. Auf Einladung von    unserer „Rosi“  kamen 15 Clubkollegen zum Vormittagstreffen.  Obmann Dieter Fleischer bedankte sich für die Einladung    mit einer wunderschönen Orchidee.
   Juni 2020 Sidecarteam #11 - Endlich wieder Rennstrecke Am Mittwochmittag machte sich das Sidecar Racing Team #11 wieder aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg nach Oschersleben. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei der IGG bedanken, für die super Organisation der Ver- anstaltung. Am Mittwochabend trafen wir dann alle in Oschersleben ein. Direkt machten wir uns daran die Box zu beziehen und alles aufzubauen. Wie nicht anders zu erwarten stand unser Gespann dank Mechaniker Uwe perfekt vor- bereitet da. Donnerstag begann für uns um 9:00 Uhr mit dem ersten 30 Minuten Turn. Dort hieß es erstmal langsam angehen denn über den Winter hat sich einiges getan, Peter und Kevin waren das erste Mal zusammen unterwegs, der Motor war neu und nach 7 Monaten Pause alles noch etwas eingerostet. Schon nach ein paar Runden harmonierte aber die Paarung aus Technik und neuer Fahrer-Beifahrerkombination. Somit nutzen wir die Zeit um die Strecke kennenzulernen. Leider holte uns dann zum Mittag im zweiten Turn der Fehlerteufel etwas ein. Nach einiger Zeit und zwei neuen Benzinpumpen hatten wir das Problem im Griff und wir konnten erstmals ein paar schnellere Runden fahren. Nach dem sechsten und letzten Turn konnten wir schon beim Einfahren in die Box erkennen das unser Mechaniker Uwe äußerst zufrieden war, denn er lächelte wie ein Kind zu Weihnachten. Nach einer kurzen Besprechung war klar, wir waren auf alten Reifen schneller als letztes Jahr in der WM mit neuen Reifen, obwohl wir in unserer schnellsten Runde sogar abgewunken wurden. Sichtlich zufrieden ließen wir den Abend beim Auswerten der Onboards ausklingen. Am Freitag testeten wir fleißig weiter, dabei konzentrierten wir uns hauptsächlich auf neue Linien und Peters Sitzposition. Schnell bemerkten wir einige Dinge welche verändert und optimiert werden mussten. Diese wird Uwe nun in der Heimischer Werkstatt umsetzten. Abschließend können wir nur sagen, der Test war ein voller Erfolg und wir sehen noch viel Potenzial für die kommenden Rennen. Wenn ihr noch mehr sehen wollt, dann schaut doch mal auf unserem neuen YouTube Kanal vorbei, dort werden wir euch ab sofort mit exklusivem Bildmaterial versorgen. Somit seid Ihr mittendrin statt nur dabei. OnBoard with SRT #11. One Lap in Oschersleben SRT 11 in Oschersleben.  One Lap OnBoard with co-pilot Kevin Kölsch! Back on Track! Oschersleben Test Aftermovie. Sidecar Racing Team 11 Bis Dahin und bleibt auf dem laufendem Euer SRT #11    www.sidecar.at   sidecar.team@gmx.at  
Der bisherige Vorstand…
….und der neu gewählte Vorstand des MRSC!
Offizielle Amtsübergabe an den neuen Obmann Dieter Fleischer….
…und der neuen Schriftführerin Elke Stoiber-Uranic.
  2.2.2020 Pit Bike Rennen in Bratislava     Am Sonntag den 2. Februar fand das erste Pitbike-Rennen in der KartOne Kart-Arena in Bratislava statt. Dieses wurde von einem „Mitstreiter“ des jede zweitete Woche stattfindenden Pitbike-Training binnen weniger Wochen aus dem Boden gestampft und top organisiert. Am Plan stand Training ab 9:00 Uhr und ein zweistündiges Rennen ab 12:00 Uhr. Anfangs gab´s nur ein paar Probleme mit den Transpondern, diese wurden aber sehr bald ausgemerzt. Insgesamt 14 Teams gingen an den Start, mit 3 Fahrern im Schnitt. Auch ein Fahrer des MRSC-Gunskirchen war am Start, Andi Gessl. Er unterstütze ein 3 köpfiges Team bestehend aus Freunden seines Chefs, der seinerseits ebenfalls mit einem anderem Team am Start war. Einer hatte wenig, der andere noch gar keine Erfahrung mit dem Pitbike. Beide konnten sich allerdings stetig verbessern. Somit konnten die 3 den 12 Rang erreichen.   Auch Michi Dirnthaler war nicht untätig. Sie stellte einen der drei Streckenposten. Bewaffnet mit: … Fernbedienung für die Signalanlage, Funkgerät, Fetzen, Bremsenreiniger und auch eine blaue Flagge gehörte zur Ausrüstung, die sie nicht scheute auch zu gebrauchen.   Alles in allem super organisiert und a Mörder-Gaudi!                     
   19.2.2020 Saisoninfos von Christopher Eder Nach dem es in Tschechien um Weihnachten herum eigentlich sehr schlechte informationen gab, was die Zukunft der Strassenrennen angeht, wurde trotzdem wieder ein durchwegs guter Terminplan vorgestellt. Das bedeutet das ich 2020 dort wieder in der 125GP/MOTO3 Klasse teilnehmen werde und weiters noch Anfang Mai in Holland am Traditionsrennen in Hengelo an den Start gehen werde.   In Nordirland habe ich den Platz als Fahrer im Wilson Craig Racing Team auf einer Honda GP250 für die Klassen Lightweight und Junior Support fix erhalten. Dieses Team ist in England sehr bekannt und Fahrer wie William Dunlop, Guy Martin und viele mehr sind dort bereits sehr erfolgreich gefahren. Bis jetzt steht allerdings noch nicht fest an welchen  Rennen in Irland ich genau teilnehmen werde, da ich in meiner Arbeit irgendwie das Zeitproblem (Urlaubstage) noch abklären muss und ebenso die finanziellen Mitteln dazu aufstellen muss. Zudem warten wir noch auf positive Neuigkeiten vom Ulster Grand Prix um die Saison genau planen zu können. Der Ulster GP ist ja leider in Finanz problemen,  allerdings wird vom Veranstallter alles unternommen um irgendwie das fehlende Geld aufzustellen!   09.-10.Mai     Hengelo/Holland   Tschechien/Slowakei 23.-24.Mai     Horice 06.-07.Juni    Kopcany 19-21.Juni     Trencin 04.-05.Juli     Ostrava 18.-19.Juli     Stare Mesto 05.-06.September  Dymokury   Geplante Nordirland Rennen:   24.-25.April    Cookstown 100 01.-02.Mai     Tandragee 100 24.-25.Mai     Armoy 05.-08.August  Ulster Grand Prix
  Winterpause - gefühlt ohne Ende In Zeiten von Covid-19 sollte jeder am besten zuhause bleiben. Das gilt leider auch für uns. Wann die Ersten Rennen auf der Strecke stattfinden werden steht wohl in den Sternen. Sobald wir mehr wissen, werden wir Euch das nicht vorenthalten. Da bleibt genügend Zeit sich noch besser und noch intensiver auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. Unser Mechaniker Uwe, legt sich richtig ins Zeug. Der Reservemotorhalter ist optimiert und die Bremsscheiben werden fleißig mit Flies bearbeitet. „Noch nie in meiner Rennsportlaufbahn war ich besser auf eine Saison vorbereitet“, scherzt er. So steht das Gespann rennbereit im Stall und der Rest des Teams? Wartet ungeduldig auf den Saisonbeginn und versucht so viel zu optimieren wie es nur geht, bis es heißt: „Sport frei, und Angriff“! So versucht jeder das Beste aus der aktuellen Situation zu machen.   Und wenn Ihr wissen wollt, wie sich unsere beiden Piloten während Covid-19 fit halten, dann seit gespannt wie es nächste Woche weiter geht. Ihr werdet von uns hören. Euer Team des SRT#11 Sidecar Racing Team #11 www.sidecar.at sidecar.team@gmx.at
  Eder Christopher: 19. Mai Redbullring - Renntraining Organisiert wurde der Testtag am Red-Bull-Ring von BTR-Racing. Dieser war insgesamt sehr gut besucht und es wurde in 4 Gruppen gefahren. Gott sei Dank gabe es diesmal kein DB-Limit und so konnte ich mit meinen 125ern dort wichtige Runden fahren. Der  Testtag verlief durchwegs äußerst positiv. Es war auch für mich selber der erste Tag am Rennmotorrad in dieser Saison! . Somit kanns endlich von 5.-7. Juni zum ersten Rennen 2020 am Motodrom in Brno losgehen. Euer Christopher Eder  
  2020 Brünn - Christopher Eder Dieses Rennen war ja eigentlich im April 2020 geplant,ist aber aber natürlich dem Coronavirus zum Opfer gefallen und wurde dann letztes Wochenende nachgeholt. Leider sind Donnerstag Abend aber schon die Informationen im Fahrerlager aufgetaucht das die ebenfalls verschobenen Rennen in   Kopcany und Horice abgesagt werden müssen, da es in Tschechien und der Slowakie die Gesetze nicht zulassen, Großveranstalltungen durchzuführen. Somit sind alle 7 Roadraces für heuer abgsagt worden.   Am Freitag wurden in Brünn die Freien Trainings bei eher schlechten Wetterbedingungen gefahren. Die Qualifikation am Samstag verlief ganz OK bis ein Vorderradrutscher in Kurve 1 im Kiesbett endete. Die gefahrene Zeit sollte aber bereits für Startplatz 4 reichen. Auf grund dieser ganzen Situation, dass alle Roadraces abgesagt bzw. nun zum Teil auf permanente Rennstrecken verlagert worden sind, entschied ich mich zum ersten mal in meinen Leben zur Aufgabe und bin heimgefahren, ohne den Schaden vorort zu reparieren und das Rennen zu fahren.   Noch kurz zur restlichen „Saison“ 2020. Am 21.06. wird in Kroatien in Krizevci ein Roadrace gefahren, auf das ich mich schon sehr   freue. Weil in Kroatien die Pandemie für beendet erklärt wurde, ist es dort kein Problem,  eine solche Großveranstaltung durch- zuführen. Mein Höhepunkt in diesem Jahr wird eindeutig im August in Lettland sein, wo von 22.-23.8. das Baltic Roadrace auf dem Strassenkurs in der Hauptstadt Riga ausgetragen wird. Euer Christopher Eder  
  2020 Kren Christian Endlich! Red Bull Ring 2020 Das lange Warten hat nun endlich ein Ende gefunden und Nein, nicht nur die letzten 11  coronabedingten Wochen. 39 Wochen   Abstinenz von der Rennstrecke seit dem letzten Rennen im Oktober ist schon eine lange Zeit und ich bin wahrlich kein Geduldsmensch. Die intensiven Vorbereitungsarbeiten – wie der komplette Neuaufbau der Yamaha RD 350, der Wiederaufbau der im letzten Jahr am Red Bull Ring verunfallten FZ 750 und die Wartungs- und Servicearbeiten an den anderen Bikes waren ja bereits lange abgeschlossen und konnten   die lähmende Wartezeit leider nicht verkürzen. Großen Dank hier an Norbert Weingärtner für die tolle Unterstützung und Expertise die er immer mit mir teilt, sowie auch Klaus Aichinger von der Autoklinik Aichinger in Edt/Lambach  für seine tollen Lackier- und Karosseriearbeiten. Ein besonderer Dank gilt auch Roman Keiper von MTF Tech in Thalheim der meinen neuen Renntransporter zu einem optischen Glanzstück werden hat lassen und viele Blicke auf sich zieht! Einfach großartig, solche Unterstützer zu haben! So war es dann eine leichte Entscheidung, als ich von der Möglichkeit erfuhr, bei einem spontanen Rennstreckeneinsatz am Red Bull Ring bei SZRacing zu starten. Nur 200 Fahrer waren zugelassen und nur jeweils ein Mechaniker, strenge Regeln und Einschränkungen, überall Maskenpflicht, keine Duschmöglichkeit, max. 40 Fahrer auf der Strecke, usw. Aber nach so langer Zeit nimmt man das alles in Kauf und   gleichzeitig war es eine perfekte Gelegenheit die Bikes zu testen und abzustimmen. Speziell die verunfallte FZ 750, welche letztes Jahr nie zu 100% motorisch zum Laufen kam, muß dieses Jahr endlich performen. Norbert begleitete mich und wir haben uns entschlossen, beide   FZ zum Einsatz zu bringen. Eine auf Trockensetup, eine auf Regen abgestimmt. Es war die richtige Entscheidung. Die ständigen wechselnden Bedingungen von Regen, Sturm, Nieseln, Sonne,.. waren zwar herausfordernd, aber gaben uns eine perfekte   Gelegenheit alles ausgiebig zu testen und abzustimmen. Zu bestimmten Zeiten, bei starken Regen, war ich zeitweise ganz alleine auf der   Strecke und konnte auch Longturns von 45min fahren, da die Gruppeneinteilung aufgehoben wurde. So konnte Norbert, die jeweils im   Paddock befindliche Maschine nach gemeinsamer Absprache verändern, während ich mit der anderen FZ weitere Runden drehen konnte.   Trotz der Witterung und gesetzlichen Einschränkungen eine perfekte Veranstaltung für das CK Racing Team! Echte Rennen waren bei   dieser 2 Tagesveranstaltung leider aufgrund der coronabedingten Einschränkungen untersagt, aber dafür wurden 2 Gruppenturns als Rennen gewertet und so kam es dann für ein paar Teilnehmer dann doch zu einem verdienten Pokal, wenn auch nicht zu einer Siegerehrung oder einem Siegerbussi. Den Pokal musste man sich nämlich bei der Anmeldung abholen, nachdem man ausgerufen   wurde. Zu erwähnen wäre auch noch, dass im ein- bis zweistündigen Rhythmus die Polizei, unsere Freunde und Helfer, durch das Fahrerlager patroullierten und auch die Boxen kontrollierten, ob auch alle Masken trugen und Abstand gehalten wird. Selbst ein Reporterteam einer bekannten Tageszeitung versuchte sich, unerlaubter Weise, Zutritt zu verschaffen um mögliche Übertretungen zu dokumentieren, aber ohne   Erfolg. Hier nochmal ein Lob und Danke an die vorbildliche Motorrad-  und Racinggemeinschaft und natürlich dem Veranstalter SZRacing. Euer Christian Kren http://mft-tech.at/ http://www.autoklinik-aichinger.at/
  Juli 2020 Sidecar Racing Team #11 Bericht von der "Int. Sidecar Trophy" Nürburgring Zwei Wochen nach unserem ersten Test in dieser Saison in Oschersleben machten wir uns auf die Reise zu unserem ersten Rennen im Rahmen der Internationalen Sidecar Trophy. Voller Stolz brachten wir nun auch unsere neuen Helme mit auf die Strecke. Hierfür einen riesengroßen Dank an: HJC Helmets, Benny Überschär und Peter Kaiser für die Helme mit WM - Homologation Fa. Maxpoppy GmbH, Markus Poppenreiter http://maxpoppy.at/ für das sensationelle Design,Fa. Lettner Trans, Letti für die weitere Unterstützung Am Freitag, nachdem alles aufgebaut und das Gespann fertig war, ging es in das erste freie Training am Nürburgring. Für das gesamte Team war es eine neue Strecke. Somit war der Plan ganz klar: Rausfahren und die Strecke kennenlernen. Gesagt getan, ging es für uns mit 29 weiteren Gespannen auf die Piste. Leider dann nach 5 Runden die rote Flagge und somit Trainingsende ohne eine Wiederaufnahme. Zum Glück war es nur ein technischer Defekt eines anderen Teams. Für uns war die Situation aber gespalten, zum einen konnten wir in der kurzen Zeit kaum die Strecke kennenlernen und wussten, dass es hier nicht leicht werden würde, aber zum Anderem waren wir von unseren Veränderungen nach dem Test begeistert. Somit ging es für uns am Samstag in das 2. freie Training mit dem gleichen Ziel wie am Vortag: Streckenkenntnisse sammeln, Linie finden und Daten für das Datarecording sammeln um mit diesen Erfahrungen Runde für Runde schneller zu werden. Mit all den gesammelten Daten machten wir uns dann an die Feinabstimmung. Zu diesem Zeitpunkt waren wir auf P6 von 29 Startern.   Im ersten Qualifying probierten wir dann alles um uns nochmals zu steigern, leider wurden wir in dieser Session durch viel Verkehr aufgehalten, trotzdem stand am Ende P5 in der Zeitenliste mit dem Wissen, da geht noch mehr. Somit wurde dann im Team nochmal alles durchgesprochen und die Zündung und Übersetzung verändert. In der Besprechung entschieden wir uns auch früh an den Vorstart zu gehen um möglichst viele Runden ohne Verkehr fahren zu können. Gesagt getan fuhren wir direkt hinter den Schnellsten raus und konnten die neue Abstimmung  nutzen und uns auf P4 setzen, nochmals 3 Sekunden die wir gefunden hatten! Somit wussten wir, dass wir die richtigen Veränderungen vorgenommen hatten. Ein gutes Ergebnis für uns, doch bei der anschließenden Teambesprechung mussten wir direkt erkennen, dass die 5 Gespanne hinter uns nur 1,5 Sekunden Abstand auf uns hatten. Da war klar, dass P4 nicht einfach zu verteidigen sein wird und ein weiter nach vorne Kommen durch die 3   erfahrenen WM Teams nicht leicht werden wird. Nochmal alles durchgecheckt und ab in die Rennvorbereitung. Das Rennen: Mit Startplatz 4 standen wir in der 2. Reihen ganz vorne und wir wussten, ohne einen guten Start würden wir kaum eine Chance haben mit all den fast gleich Schnellen mitzuhalten. Dann ging die Startampel an und genauso schnell wieder aus. Wir legten einen fast perfekten Start hin und konnten uns nach Kurve 1 auf P3 hinter Schlosser/Fries (5x IDM Champion, Top WM Fahrer) wiederfinden. Wir probierten sofort eine Lücke nach hinten aufzumachen und solange es ging an den 2 Top Teams zu bleiben. In Runde 3 kamen dann Endeveld/Crome (Gutes WM Team, ehemalige Trophy Champions), die sich in der Mercedes Arena auf die Ideallinie stellten und uns so nach Außen drückten. In die nächste Kurve konnten wir uns zwar wieder auf gleiche Höhe am Bremspunkt finden, doch mit unserer Linie konnte das Überholmanöver nicht durchgezogen werden. Nun hieß es für uns P4 zu verteidigen und probieren an Endeveld und Crome dran zu bleiben. Ab Runde 5 kamen dann Zimmermann/Segers immer näher, nachdem wir einmal die Linie etwas verpasst hatten. Somit ging der Kampf um P4 und P5 los. Während Zimmermann/Segers von hinten extrem Druck machten, konnten wir schon die ersten zu Überrundenden sehen. Somit hieß es schnell an diesen vorbei zu kommen und hoffen, dass Zimmermann/Segers nicht eine weitere Attacke setzen konnten. Bis in Runde 8 waren die Beiden nicht abzuschütteln und sie saßen uns auf Start/Ziel im Nacken als es in die letzte Runde ging. In der Mercedes Arena machten wir einen kleinen Fehler beim Eingang auf die kurze Gerade und Zimmermann/Segers zogen auf gleiche Höhe mit uns. Doch durch ein beherztes Bremsmanöver in die nächste Linkskurve setzten wir uns wieder nach Vorne und konnten durch kluges Überrunden und eine gute Kampflinie die Beiden daran hindern nochmals eine Attacke zu setzen. Über die Ziellinie brachten wir dann P4 mit 0.306 Sekunden Vorsprung auf Zimmermann/Segers. Wir sind mit dem 4. Platz mehr als zufrieden und haben ganz klar gezeigt, dass wir dieses Jahr auch in der WM und IDM konkurrenzfähig sind.
  11. Juli 2020 Sidecar Racing Team #11 Bericht von der "Int. Sidecar Trophy" in Most  Am vergangenen Wochenende ging es für uns ins Autodrom Most in Tschechien. Voller Vorfreude und mit hohen Erwartungen nach dem Nürburgring Wochenende bauten wir am Freitagmittag unsere Zelte auf und bereiteten uns für das erste freie Training am Abend vor. Um 17.40 ging es dann auf die Strecke. Da Peter die Strecke sehr gut kennt nutzten wir die Möglichkeit und fuhren als erstes Gespann aus der Boxengasse auf die Strecke raus. Direkt von Anfang an konnten wir eine schnelle Runde nach der Anderen drehen und uns stetig verbessern. Durch das gute Zusammenspiel wussten wir schon nach den ersten Runden, dass wir hier sehr schnell sein können. Auf P1 liegend kam dann aber alles anders als wir erwartet hatten. Nach dem Matadorbogen gab es einen Riesenknall – Das Fahrzeug abgestellt konnten Peter und Kevin direkt das Ausmaß des Unglückes erkennen, kapitaler Motorschaden. Aber so leicht wollten wir nicht aufgeben! Der Abend wurde genutzt den Motor zu wechseln. Am nächsten Morgen wurde noch das komplette Ölsystem umgebaut, da wir vermuteten, dass der Motorplatzer durch den Defekt des Wärmetauschers verursacht wurde. Hier ein großes Dankeschön an alle Teams die uns behilflich waren. Da wir zum ersten Qualy noch mit Umbauarbeiten beschäftigt waren, mussten wir uns dann im Zweiten qualifizieren. Das Problem hierbei war, dass der neue Motor noch nie gelaufen war und wir diesen erstmal einfahren mussten. Am Ende war es P5, womit wir, da wir keine einzige Runde Vollgas fuhren, zufrieden waren. Doch die schlechten Nachrichten wollten nicht aufhören, beim Wechsel der Übersetzung stellte Mechaniker Uwe am Ritzel fest, dass es sehr schwergängig war. Nach Rücksprache mit unserem Motorenexperten Diego Romero machte er uns klar: "definitiv nicht starten". Schnell setzten sich alle aus dem Team zusammen und entschieden gemeinsam, dass es keinen Sinn macht und wir somit nicht Starten würden. Daher werden wir von dieser Veranstaltung auch kein Video erstellen. Jetzt heißt es für das Team alle Kräfte mobilisieren um zum Start der IDM in Assen fertig zu sein. Hier auch ein ganz großes Dankeschön an unsere Sponsoren und Mitglieder des Fan Club 100 – ohne Euch würde dies alles nicht gehen!!!! Euer SRT #11 Sidecar Racing Team #11,  www.sidecar.at      sidecar.team@gmx.at      +43 676 77 99 799 oder +49 174 16 57 046  
  Aktuelle Fotos - Neuzugänge - 17. Rupert-Hollaus-Gedächtnisrennen  26. - 27.9.2020 - Fotos von Erich Müllegger - Fotos der 95. MRSC-Clubausfahrt vom 19.9.-20.9.2020 findet ihr hier - Fotos vom Honda Speedcamp (nur MRSC-Fahrer) - Slovakiaring 17.9.2020 findet ihr hier - Fotos vom Ringtraining am Slovakiaring mit Veranstalter GAP-Motorsport vom 27.6.2020 findet ihr hier! - Fotos Pannoniaring vom 28.6.2020 Veranstalter Eder-Racing findet ihr hier!   - Fotos vom Pannoniaring 29.6.2020 mit den Veranstaltern Brand und Strasil findet ihr hier! - Fotos vom Rennstreckentraining am Salzburgring „Schräglage“  findet ihr hier! - Gänzlich neu überarbeitet wurden auch die Ordner betreffend unseres Sidecarteams. In drei Ordnern ist die bisherige Karriere von Peter   Kimeswenger mit abwechselnden Beifahrern nachzuvollziehen. Hier gehts zu den Fotos!   - Fotos von den SZR Track Days mit Rennen und MRSC Vertreter Kren Christian findet ihr hier! - Fotos von CSC und Endurance Cup mit MRSC Vertreter Kren Christian findet ihr hier!    
  19. Juli 2020 1. Classic Superbike Challenge – Pannoniaring Nach einer sich unendlich anfühlenden Rennpause, durfte ich als Titelverteidiger wieder in die neue Saison der Classic Superbike  Challenge mit meiner  Yamaha  FZ  750 an den Start. Pünktlich um  07:45  begann der Renntag mit der Fahrerbesprechung die außer den üblichen Themen diesmal auch Hinweise bzgl. Coronabeschränkungen und deren einzuhaltende Maßnahmen enthielt. 3  Trainings und das Qualifying zu 20 Minuten waren  angesagt. Von Anfang an kam ich mit dem Kurs und den erneuerten Streckenabschnitten gut zurecht und konnte mich stetig verbessern. Das Thermometer zeigte eine Lufttemperatur von 31 Grad und der Asphalt hattwe 42 Grad.   Es war ein dichtes Kopf an Kopfrennen zwischen Tom Reich, den Vizemeister vom letzten Jahr, und mir. Meist waren wir nur durch  Zehntelsekunden voneinander getrennt und wir hatten uns schon geistig auf eine gemeinsame Startreihe und ein sehr enges Rennen eingestellt. Schließlich landete Tom knapp vor mir auf der Pole und ich war dahinter auf P2. Es war alles für ein spannendes Rennen angerichtet! Beim  letzten Training zogen  aber schon  Wolken  auf und ab Mittag  gab  es  eine  Sturmwarnung,  da  beschlossen  wir  die  Zelte  abzubauen  und nur  das  Notwendigste  draußen  zu  lassen, was sich im Nachhinein als Fehler rausstellte.  Aber dazu später mehr. Ich bereitete die zweite FZ  mit dem Regensetup vor und legte die  Reifenwärmer an.  Das  Rennen  wurde  als  Regenrennen  angekündigt und als andere Fahrer, die nur mit einem Bike angereist waren noch die Reifen umstecken mussten, konnte ich mich schon aufs bevorstehende Rennen vorbereiten. Ich startete also zehn Minuten vor Rennstart den Motor um ihn auf Temperatur zu bringen und bekam einen Schock. Der Motor lief nicht rund und nur auf drei Zylindern - Panik! Mit dem Infrarotthermometer konnte ich sofort den nichtlaufenden Zylinder ausmachen und habe das einzige in der kurzen Zeit machbare getan, die Zündkerze ersetzt und gehofft. Leider half das aber nichts. Anscheinend hat durch den fehlenden Schutz der Zelte, der starke Regen und damit Feuchtigkeit die Zündung beeinträchtigt. Jetzt war eine schnelle Entscheidung gefragt. Ich entschied mich trotzdem rauszufahren. Besser schlecht gefahren, als im Paddock gestanden. Die Einführungsrunde fühlte sich sehr zäh an und auch die anschließende Warmup Runde war nicht besser. Ich bog also leicht deprimiert auf die Start-Zielgeraden ein um meine Startposition einzunehmen, als sich plötzlich der 4. Zylinder zu Wort meldete um seinen Dienst anzutreten. Juuhhuu! Genau zum richtigen Moment. Dann der Start. Ich kam sensationell weg und konnte meine Mitstreiter gleich hinter mir lassen. Der Motor lief wieder perfekt und so konnte ich mich voll aufs Rennfahren konzentrieren. Runde für Runde wurde ich schneller und hatte ein gutes Gefühl für die Reifen die einen super Gripp am neuen Asphalt boten. Auch die am Horizont einschlagenden Blitze und deren Donner konnten daran nichts ändern. Bei den zwischenzeitlichen Blicken zurück, konnte ich keine Verfolger ausmachen.  Dann kam die vorletzte Runde. Plötzlich wieder nur drei laufende Zylinder. Mein Rennspeed nahm abrupt ab und ich versuchte eine Gasstellung zu finden, welche genügend Vortrieb zur Verfügung stellte, aber ein Ende war absehbar. Ich schaffte es in die letzte Runde, wo dann der Motor nur mehr 6-7000 U/min anstelle der 12000 U/min lief. Einem kleinen Wunder gleich kam ich aber noch irgendwie als Erster und glücklich über die Ziellinie, musste aber gleich ein paar Meter danach die FZ abstellen. Die Siegerehrung fand dann aufgrund des starken Regens in der Box statt. Vielen Dank für die tolle Unterstützung von Norbert Weingärtner in der Vorbereitung und natürlich auch für meine Clubkollegen, Dieter Fleischer, Erich Mühlegger und Peter Kerbler. Einen Extradank an Peter der mir selbstlos, selbst im stärksten Regen beim Umbau des Bikes geholfen hat. Großartiger Clubspirit! Der nächste Start in der Classic Superbike Challenge findet am 27.7-28.7.2020 am Slowakiaring statt. Sportliche Grüße, Euer Christian             www.mft-tech.at            www.autoklinik-aichinger.at    
25.7. - 28.7.2020  2. Classic Superbike Challenge – Slovakiaring Eigentlich wären die 100. Salzburger Festspiele am Programm gestanden. Sonntag – Elektra und Montag – Jedermann. Leider abgesagt. Daher finde ich mich Sonntag nachmittags in meinem Rennbus in Richtung Slowakei wieder. Dann eben Sport statt Kultur. Der Sommer ist trotz Corona pünktlich am Start und beschert und zurzeit herrlich heiße Tage. Fürs Rennfahren bedeutet das eine zusätzliche Beanspruchung für Mensch und Maschine. Also Ventilator, Kühlpakete und extra viel Wasser eingepackt. Bereits der erste Trainingstag war ein regelrechte Hitzeschlacht. 38 Grad Luft- und 56 Grad Asphalttemperatur sind schon eine Ansage und bereits nach den ersten Turns zeigte auch das Material erste Ermüdungserscheinungen. Ein überhitzter Motor und noch schlimmer, ein Vorderreifen der sich auflöste! Nach dem letzten Rennen mussten wir ja die Federgabel überarbeiten, da sie immer wieder auf Block ging. Daher haben Norbert und ich uns beim Fahrwerktuner Haslacher stärkere lineare Federn besorgt und diese eingebaut. Aus einem uns noch nicht bekanntem Grund funktionieren aber nun die Zug- und Druckstufenverstellung nicht mehr akkurat. Ein denkbar schlechter Moment, bei diesen reifenmordenden Temperaturen, da nun der Reifen diese zusätzliche Bewegung aufnehmen muss. Massiver Verschleiß, speziell auf der rechten Flanke, der Slovakiaring hat ja überwiegend Rechtskurven, war das Resultat und das fördert nicht unbedingt das Wohlbefinden, wenn man weiß, dass man später mit über 200 Km/h in die 2er Kurve einlenken muss! Dennoch konnte ich mich nach dem ersten Tag mit einer persönlichen Bestzeit in den verdienten Feierabend verabschieden und gemütlich mit meinen Rennkollegen im Paddock auf meinen Geburtstag anstoßen. Lieben Dank hier an alle die dabei waren! Großartig! Der zweite Tag, der Renntag, war gefühlt noch heißer. Ich musste aber nun bereits den dritten Vorderreifen montieren, da sich die beiden anderen vollständig aufgelöst hatten. Ich wechselte aber nun vom Pirelli Supercorsa V3 auf die ältere V2 SC1 Mischung und interessanterweise kam dieser Reifen besser mit der Situation zurecht. Neuerliche Verbesserung der Bestzeit war das Resultat. Dann das Rennen. Kurz gesagt: Ein heißes Rennen! Schon in der Startaufstellung lief einem der Schweiß über den ganzen Körper und dies spiegelte sich auch in den Gemütern der Fahrer und deren Ungeduld endlich zu starten wieder. Da hatten wohl einige einen Frühstart, aber im Laufe des Rennens hatte es sich wieder richtig durchsortiert. Ich konnte im Rennen eine gute Pace halten und sogar meine Rennzeiten nochmal verbessern. Einige tolle Überholmanöver und Zweikämpfe später, völlig abgekämpft und glücklich durchs Ziel gekommen zu sein, konnte ich diese Renntage mit einem ersten Platz in der Superbike Legends Klasse und einem dritten Platz in der moderneren Classic SBK750 feiern! Danke an die Veranstalter für den sympathischen und professionellen Ablauf und ein Danke an alle Fahrer für den fairen Kampf auf der Strecke!!! Der nächste Start in der Classic Superbike Challenge findet am 25.9-27.9.2020 am Pannoniaring statt. Sportliche Grüße, Euer Christian             www.mft-tech.at            www.autoklinik-aichinger.at    
25.7.2020 Riga - Eder Christopher Voll motiviert machten Veru und ich uns am Donnerstag um 2:45 in der Früh auf den Weg in das ca. 1400 kmentfernte Riga (DANKE an Dieter für die geborgte Fiat-Rakete). Nachdem wir Gott sei Dank alle Landesgrenzen gut überquert haben und  nach einer "nur" 16 Stündigen Anreise alles gut überstanden haben stand am Freitag ein Ruhetag und eine Streckenbegehung am Programm. Am Samstag gings in der Früh mit drei freien Trainings endlich los mit der Saison 2020. Eine Quali folgte und am Abend folgte noch das Rennen. Das Wetter würde ich als leicht Britisch bezeichnen kühl, windig und  immer irgendwo Regen. Halb trocken, halb nasse Strecke aber ich mag eigentlich diese gemischten Verhältnisse. Die ersten beiden Trainings waren eher solide, Einige Runden gedreht um die Strecke zu lernen und die richtige Übersetzung und Einstellung zu finden. Im QP habe ich mich an einer schnellen 125er angehängt und mir das angesehen was mir noch fehlte - Überraschenderweise konnte ich die Poleposition holen. Im Rennen ist dann alles relativ einfach gelaufen und so konnte ich das Rennen gewinnen. Die Klasse dort wird als Retro/300er gefahren, wobei die 125er keine Slicks verwenden dürfen. Gott sei Dank war es immer nass außer auf Startziel somit waren nur Regengummis in verwendung. Abgesehen vom Resultat war es seit fast einen Jahr endlich wieder einmal ein Motorradrennen auf einem normalen Strassenkurs inklusive Zusehern. Euer Christopher Eder  
25.7.2020 Sidecar Racing Team #11 Bericht von der "Moto Trophy" in Most Erfolgreicher letzter Test bei der Moto Classic in Most! Vergangenes Wochenende ging es für unser Team abermals zum Autodrom Most in Tschechien. Wer unseren letzten Bericht gelesen hat, weiß, dass wir bei unserem letzten Besuch einige technische Probleme hatten, welche letztendlich dazu führten, dass wir die Heimreise ohne Rennstart und mit 2 kaputten Motoren antraten. Einen Tag darauf standen die Motoren bereits 600 km weiter bei unserem Motorenexperten zur Prüfung. Schnell war klar, dass wir einen Motor retten konnten. Diesen holte Kevin eine Woche später wieder ab und brachte ihn gleich wieder in die heimische Werkstatt wo Uwe und er sich umgehend an den Wiedereinbau und die Optimierung der Ölkühlung machten. So konnten wir umgehend einen neuerlichen Test in Most planen. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Uwe Sattelberger   „Moto Trophy“ für die Möglichkeit. Donnerstag wurde schon alles aufgebaut um für Freitag bestmöglich vorbereitet zu sein. Natürlich hatten wir alle etwas gemischte Gefühle, da wir nicht wussten, ob nun alles so funktionieren würde, wie wir es uns erhofften. So gingen wir am Freitag dann erstmal sachte in das erste von insgesamt drei Trainings um Daten zu sammeln. Schnell kam die Erleichterung, dass die Änderungen von Uwe nach unseren Wünschen funktionieren. Die weiteren 2 Trainings nutzen wir um das System bei tropischen Temperaturen zu testen und das Fahrwerk zu optimieren. Dies testeten wir dann am Samstag bei Temperaturen um die 35 Grad und stellten mit Freude fest, dass wir genau in die richtige Richtung arbeiteten und somit gingen beide Qualifyings für uns mit der Bestzeit aus. Am Sonntag standen dann 2 Rennen auf dem Plan, wieder waren die Temperaturen extrem hoch und wir optimierten weiter das Fahrwerk. Das erste Rennen starteten wir von Pol. Beim Start setzte sich zwar das Team Schwegler / Kopecky noch kurzzeitig auf gleiche Höhe. Dieser Angriff wurde noch vor der ersten Kurve abgewehrt und wir fuhren das Rennen auf P 1 zu Ende. Beim zweiten Rennen gelang uns ein nahezu perfekter Start und wir fuhren einen Start-Ziel- Sieg nach Hause. Was für uns allerdings viel wichtiger ist, wir haben ein funktionierendes Motorrad und können nun mit ruhigem Gewissen nach Assen reisen um dort die IDM einzuläuten. Wir freuen uns bereits jetzt euch von dort berichten zu können und sagen bis dahin Ciao und bleibt Gesund. Euer SRT#11 Fotos von Marta Kopecká und SRT #11 Sidecar Racing Team #11 www.sidecar.at   sidecar.team@gmx.at    +43 676 77 99 799 oder +49 174 16 57 046  
95. MRSC Clubausfahrt - Rossbrand/Planneralm 19.9.-20.9.2020 Aufgrund der weiterhin sehr angespannten Situation rund um das Coronavirus, hat sich der Vorstand des MRSC-Gunskirchen dazu entschlossen, die 94. CA diesmal nur an zwei getrennten Tagen – ohne Übernachtung - durchzuführen. Am 1. Tag der 94.CA war das ausgewählte Ziel die Ursprungsalm und für den 2. Tag die Planneralm. Dies wurde extra so gewählt um ein bisschen dem Charakter der bisherigen Clubausfahrten zu folgen, indem immer ein gewisses Gebiet bereist wird. Los ging es also am Samstag den 19.9.2020 als 19 Mann sich vor dem Clublokal in Gunskirchen am Parkplatz mit ihren Bikes getroffen haben. Pünktlich um 9:00 Uhr war der Start. Die Tour führte uns über Pinsdorf und über die Grossalmstraße zum Attersee. Weiter ging es über das Weissenbachtal bis hinein nach Bad Ischl und dem Hallstättersee. Über den Pass Gschütt fuhren wir als Pausenziel den Hinteren Gosausee an. Eine wunderschöne, fast schon kitschige Sicht auf die Berge und den Dachsteingletscher erfreute unser Bikerherz. Nach einer kleinen Stärkung schwangen wir uns wieder auf die Bikes und fuhren nun zu unserem vorgegebenen Ziel zur Ursprungslam. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Ziel auf der Ursprungsalm am Ende einer Schotterstraße liegt und wir uns diese staubige Auffahrt somit sparen wollten, ist unser Clubkollege Wimmer „Habbie“ Herbert mit einem anderen Zielvorschlag an uns herangetreten. Danke lieber Herbert, dass du uns als Vorschlag nun den „Rossbrand“ als Ziel vorgeschlagen hast. Es war wirklich eine der schönsten Bergaussichten die wir jemals gesehen hatten! Die 10 Kilometer lange Bergstraße hinauf auf den Rossbrand ist zwar nicht mehr die Beste, großen Spaß hat es uns aber trotzdem gemacht und Maut mussten wir auch keine bezahlen! Nach einem 10minütigen Fußmarsch vom Parkplatz erspähten wir auch schon die Almhütte die zum Ausruhen und Mittagspause machen einlud. Gestärkt erwanderten wir dann noch gemeinsam den Gipfel des Berges, von wo aus das grandiose Bergpanorama zu sehen war. Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Berg einmal genauer anzusehen – es ist ein echtes Highlight. Die Heimfahrt führte uns auf der Direktlinie (aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit) noch über den Phyrnpass und Kirchdorf bis nach Steinerkirchen/Traun. Dort gab es bei Clubkollegen Riepan Sepp noch ein kühles Abschlussgetränk! Danke für die Einladung. Nicht zu vergessen ist auch unser kleiner Zwischenstopp aufgrund einer polizeilichen Anhaltung. Ein paar „Kleinigkeiten“ haben dem Herrn von der Polizei nicht ganz gefallen und er rief uns sozusagen alle dazu auf, es doch ein bisserl gemächlicher anzugehen. Eine kleine Amtshandlung war aber unausweichlich, jedoch echt gerechtfertigt! Trotzdem kann ich sagen: „Hut ab“ vor solchen Polizisten, die das Herz noch auf dem richtigen Fleck haben. Mit dabei waren: Humer Martin, Fleischer Dieter, Riepan Sepp, Söllner Joe, Schulze Peter, Feischl Gottfried, Höglinger Harald, Kren Christian, Wambacher Christoph, Puchner Robert, Laimer Martin, Steinhögl Hans, Brandmayr Peter, Grünauer Karl-Heinz, Krennmair Hans, Miggisch Christian, Wiesinger Franz (Gast), Högl Hans, Wimmer Herbert,           Nächsten Morgen um 9:00 Uhr war wieder Treffpunkt zum 2. Teil der 94. CA. Geplantes Ziel war die Planneralm. Nach einem sehr nebeligen Beginn der Tour die uns über Grünburg und das Ennstal führte setzte sich dann doch sehr schnell die Sonne durch. Bester Stimmung ging es weiter durch das Gesäuse bis wir schließlich das Tagesziel erreichten. Wiederrum konnten wir eine fast 8 km lange Bergstraße hinauf zur Planneralm befahren und oben auf 1600 Meter Seehöhe angekommen, bot sich wiederrum ein toller Ausblick.  Da es schon Mittag war machten wir auch glich die Mittagspause dort oben und setzten uns in einen schönen Gastgarten einer Almhütte. Nach einem guten Essen gestärkt wollten wir noch den ca. 60 km entfernt gelegenen Loser erklimmen. Um ca. 14:30 haben wir auch dies geschafft. Die tolle Bergpanoramastraße hinauf ist echt klasse und oben wird man ebenfalls mit einem herrlichen Blick in die Berglandschaft Österreichs belohnt.      Den weiteren Heimweg nahmen wir noch in Angriff und in Gunskirchen machten wir den Tourabschluss noch beim Restaurant Martschin. Danke an alle Clubkollegen die mit von der Partie waren!  Dank euch konnte die 94. Clubausfahrt trotz aller Widrigkeiten trotzdem durchgeführt werden. Alle Abstandsregeln -  bis auf ganz kurze gemeinsame Gruppenfototermine – wurden stets eingehalten. Bericht von Karl-Heinz Grünauer  
24.10.2020 Kren Christian - Rennteilnahmen
4. Classic Superbike Challenge – Automotodrom Grobnik - Rijeka  – 25.10.2020 Normalerweise beginnen Vorbereitungen für ein Rennwochenende nicht mit einem Besuch beim Arzt und dem anschließenden Warten auf ein Testergebnis aus dem Labor, aber 2020 ist ja alles anders. Sofort nach dem negativen Ergebnis ging es los in Richtung Rijeka, Kroatien. Die Wettervorhersagen waren nicht besonders rosig, aber die Freude wieder ein Rennen bestreiten zu dürfen, ließ die Sonne, zumindest in meinem Herzen, aufgehen. Beim Freitagstraining musste ich noch einige technische Probleme, wie Übersetzung, Zündaussetzer, Gabeleinstellung und ein, immer wieder blockierendes Schaltgestänge der Fußrastenanlage in den Griff bekommen. Die wechselnden Bedingungen auf der Rennstrecke waren dabei auch nicht  hilfreich. Der Samstag war dann durch heftige Regenschauer und Gewitter gekennzeichnet, die ein Rennfahren nur mit der nötigen Portion Passion erträglich machten und auch den Faktor Mut zum Ausreizen brachten. Dann das Rennen. Das Wetter hatte sich deutlich gebessert die Sonne kam langsam wieder raus und die am Vormittag noch feuchte Strecke war fast gänzlich aufgetrocknet. Der Start verlief sehr diszipliniert und alle kamen gut durch die erste Kurve. Ich konnte im Rennen eine gute Pace halten und in den ersten Runden sogar meine Qualizeiten nochmal verbessern. Einige tolle Überholmanöver und Zweikämpfe später, konnte ich dann nicht mehr in den 6.Gang schalten. Das am Freitag scheinbar reparierte Schaltgestänge blockierte wieder. Oh nein! So musste ich die letzten Runden ohne ihn auskommen. In meinem Kopf liefen schon die Bilder, wie mich ein um den anderen Fahrer durchreichen würde, als sich das Problem wie von selbst wieder löste, ich wieder schalten konnte! Mit einem Glücksschrei und glücklich durchs Ziel gekommen zu sein, konnte ich dieses Rennen mit  dem ersten Platz in der Superbike Legends Klasse und damit dem Gesamtsieg in der Internationalen Classic Superbike Challenge feiern. So konnte ich nach 2019 auch dieses Jahr den Meistertitel verteidigen und darf mich im Coronajahr  2020 auch wieder Classic Superbike Champion in der Classic Legend nennen! Danke an meinen Techniker Norbert „Wayne Gardner“ Weingärtner, meinem Club den MRSC Gunskirchen, die Veranstalter für den sympathischen und professionellen Ablauf und ein Danke an alle Fahrer für den fairen Kampf auf der Strecke!!! Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, wenn die Classic Superbike Challenge 2021 stattfindet. Sportliche Grüße, Euer Christian www.mft-tech.at www.autoklinik-aichinger.at
Endurance Cup – Automotodrom Grobnik - Rijeka – 24.10.2020 Im Zuge der Vorbereitungen für die Classic Superbike Challenge in Rijeka bei dem das Rennen für Sonntag angesetzt war und  zu dem die meisten Fahrer schon am Donnerstag angereist waren, gab es auch einige Classic Fahrer die sich für den Endurance Cup, eine Langstrecken-Rennserie von Stardesign Racing für moderne Bikes, angemeldet hatten, um weitere Trainingskilometer zu  sammeln.Mehr als Trainingskilometer sind auch normalerweise nicht zu holen, da die Classic Bikes im Schnitt 40 Jahre älter und daher auch was Motorleistung, Rahmen, Fahrwerk hilflos unterlegen sind, von den fehlenden Fahrhilfen ganz zu schweigen. Doch bei schlechten Wetterbedingungen, wenn es aus Kübeln schüttet, dann schaut es plötzlich anders aus. Ich durfte für das Oldschool Racing Team #777 als Startfahrer ins Rennen gehen und nach dem Safety Bike Start ging es gleich richtig zur Sache. Ich hatte einen exzellenten Start und hatte auf Anhieb eine sehr gute Pace. Einen Fahrer nach dem anderen konnte ich überholen und war trotz der widrigen Bedingungen: „KALT, NASS, KEINE SICHT!“ voll motiviert. So motiviert, dass ich gar nicht mehr reinkommen wollte. Als ich dann doch, nach über einer Stunde auf der Strecke, in die Box zum Wechseln kam, hatten wir die Führung und damit Platz 1! Unglaublich! Als nächster Fahrer war der schnelle Reifenprofi Walter Prünner dran. Wir waren also voller Zuversicht einen unvorstellbaren Sieg einzufahren. Aber zu früh gefreut! Endurance Rennen haben immer eigene Gesetze. Wie auch diesmal. Leider wart das Visier von Walter so stark angelaufen, dass er eigentlich im Blindflug um die Strecke musste. So ließen die Rundenzeiten sehr stark nach und unsere Verfolger kamen näher und näher. Ein Reinkommen in die Box hätte zu viel Zeit gekostet und war damit auch keine Option. So begann das Zittern. Tatsächlich verloren wir zuerst den ersten, dann den zweiten Platz, aber glücklicherweise konnten wir den Dritten retten! So durften wir den doch überraschenden 3.Platz feiern und es wird sicher nicht unser letzter Start in  dieser tollen Rennserie gewesen sein. Danke an den Veranstalter für den sympathischen und professionellen Ablauf und ein Danke an alle Fahrer für den fairen Kampf auf der Strecke!!!
Aktuelles